Sommersemester 2022

Stadtbaugeschichte
Vorlesung

Die Vorlesung bietet eine Einführung und einen Überblick über die Europäische Stadtbaugeschichte von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Sie bildet den dritten Teil des dreiteiligen Moduls „Geschichte von Architektur, Stadt und Landschaft“ und schließt an die Vorlesung Architekturgeschichte vom Wintersemester und die Vorlesung zur Geschichte Geschichte der Gartenkultur an.

Pflichtmodul Bachelor Architektur/
Wahlpflicht Technical Education
Termine: Mittwochs 9:00 - 10:30 Uhr, Hörsaal C 050
Erster Termin: Mittwoch, 22. April 2022, Hörsaal C 050
Prof. Dr. Markus Jager


Dokumentieren und Analysieren
Weiterbauen

Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht die Dokumentation und Analyse von gebauter Architektur. Ziel einer jeden Beschäftigung mit Bestandsarchitektur – sei es zu Umbau-, Sanierungs- oder Forschungszwecken – ist die genaue Kenntnis des Gebäudes, einschließlich seiner Genese und seiner Qualitäten. Aufbauend auf der Dokumentation des aktuellen Bestandes wird auch die Gebäude-„Biographie“ untersucht, angefangen von der ursprünglichen Planung und Errichtung über alle Phasen seiner weiteren Umbau- und Nutzungsgeschichte hinweg. Diese eingehende Untersuchung ist Voraussetzung für die Beurteilung und Würdigung des Gebäudes – und Grundlage für einen reflektierten Umgang mit ihm.
Aufbauend auf Dokumentation und Analyse folgt im anschließenden Semester ein Stehgreifentwurf mit konstruktiver Vertiefung im Hinblick auf Umbau oder Sanierung.

Pflichtmodul Bachelor Architektur
Termine: Montags, 9:00 -12:00 Uhr, Raum A209
Erster Termin/Vorlesung: 11. April 2022, 9:00-10:30 Uhr, Hörsaal C 050
Prof. Dr. Markus Jager, Anneke Burandt M.Sc., Lara Frommert B.Sc., Alexandra Knapp M.A., Wiebke Wölke B.Sc.


Denkmalpflege
Eine Einführung

Die Blockveranstaltung bietet einen Überblick über das breite Aufgabenfeld der Denkmalpflege: die verschiedenen Rollen im System Denkmalpflege, was eine Architektin / ein Architekt von historisch bedeutsamen Bauwerken und Konstruktionen und von den Theorien der Erhaltung wissen sollte; und auch was die Aufgaben eines interdisziplinären Landesamtes für Denkmalpflege sind.
Durchgeführt wird die Lehrveranstaltung von der Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Dr.-Ing. Christina Krafczyk, so dass die Teilnehmer*innen Einblicke in die Denkmalpflege aus erster Hand erhalten.
Der erste Blocktermin (19. Mai) widmet sich der Inventarisation (Erforschung und Erfassung von Kulturerbe als Grundlage konservatorischer Arbeit). Der zweite Blocktermin (1. Juli) widmet sich der Praktischen Denkmalpflege (Substanzerhaltung durch Pflege, schonende Reparatur und Methoden der Konservierung). Zudem wird es Vorortbesichtigungen geben, deren Termine bei der ersten Veranstaltung bekannt gegeben werden. Dabei werden unterschiedliche denkmalpflegerische Positionen anhand konkreter Beispiele diskutiert. Teilnahmevoraussetzung sind die Bereitschaft zur Erarbeitung eines Datenblatts für den Denkmalatlas Niedersachsen, eine kurze Buchrezension eines Fachtitels sowie die analytische Beschäftigung mit einem historischen Quellentext.
may. 15 Teilnehmer*innen

Seminar Bachelor Architektur/Master Architektur und Städtebau
Termine: 19. Mai & 01. Juli 2022, 10-15 Uhr, Raum A 209
weitere Termine werden noch bekannt gegeben
Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Dr. Markus Jager 


Mausoleen auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Hamburg)
Bestandsdokumentation, Restaurierungskonzeption und Nutzungsüberlegungen

Der Ohlsdorfer Friedhof ist Hamburgs Zentralfriedhof und wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Als größter Parkfriedhof der Welt ist er zugleich eines der bedeutendsten Friedhofsdenkmale Mitteleuropas. Neben den üblichen Gräbern prägen große Familienmausoleen die Friedhofslandschaft durch ihre Architektur. Viele dieser Bauten sind in die Jahre gekommen und bedürfen der Sanierung, um sie vor dem Verfall zu bewahren.
Im Rahmen des Projekt lang sollen drei ausgewählte Mausoleen einer genauen Bestandsdokumentation unterzogen werden. Diese nimmt neben den Bauwerken und ihrer künstlerischen Ausstattung auch deren freiräumliches Umfeld in den Blick. Im zweiten Schritt folgt die Erarbeitung einer denkmalgerechten Instandsetzungskonzeption. Für eines der drei Mausoleen sollen ferner Überlegungen für eine Nutzungserweiterung erstellt werden.
Die Teilnahme an diesem Projekt lang setzt Grundlagenkenntnisse in der Gebäudedokumentation voraus. Diese werden hier vertiefend und im Kontext der historischen Bauforschung angewendet. Damit bietet das Projekt lang eine sehr praxisnahe Hinführung und Übung im konservatorischen Umgang mit dem geschützten Baubestand.

Projekt lang/Master Architektur und Städtbau
Termine: Dienstags,16-18 Uhr, Raum B 053
Erster Termin: Dienstag, 26. April 2022, 16-18 Uhr, Raum A 301
Dipl.-Ing. Architekt Jürgen Padberg, Prof. Dr. Markus Jager


Mendrisio und die Architektur im Tessin (inkl. Tessenow-Ausstellung)
Exkursion

Im Rahmen der Exkursion wird die große Heinrich-Tessenow-Ausstellung besichtigt, die in Mendrisio zu sehen sein wird. Zudem wird dort auch die Verleihung der Tessenow-Medaille an Grafton Architects stattfinden.
Darüber hinaus steht ein umfangreiches Besichtigungsprogramm im Tessin auf der Agenda. Die teilnehmenden Studierenden werden am Ende Präsentationen vor der Tessenow-Gesellschaft halten. Es stehen nur 6 Plätze zur Verfügung.

Seminar Bachelor Architektur/Master Architektur und Städtebau
Wahlpflicht Exkursion (Masterstudierende bevorzugt)
Termine: 11. bis 14. Mai 2022
Vorbesprechung: 20. April 2022, 15-17 Uhr, Raum A209
Prof. Markus Jager, Dipl.-Ing. Architekt Jürgen Padberg


Freies Thema
Bau- und Stadtbaugeschichte

Individuelle Themen der Bau- und Stadtbaugeschichte können nach vorheriger Absprach im Rahmen einer freien Semesterarbeit oder einer freien Abschlussarbeit (Thesis) bearbeitet werden.
Voraussetzung ist, dass Sie vorher bereits an unserer Abteilung Lehrveranstaltungen im Regelangebot wahrgenommen und das wissenschaftliche Arbeiten trainiert haben. Freie Themen / Projekte sind für jene Studierende, die bereits die Methoden der Bau- und Stadtbaugeschichte praktiziert haben und diese weiter vertiefen möchten. Diese Formate haben keinen Einführungscharakter, sondern setzen eine gewisse Routine im baugeschichtlichen Arbeiten voraus, weil die Projekte auf einem fortgeschrittenen Niveau ansetzen.

Grundlage für eine Themenabsprache ist die Vorlage eines Kurzexposés bis zum 31. März 2022.
Dieses sollten max. 10 Seiten Umfang haben und folgende Unterlagen enthalten:
1) Titelseite mit Thementitel und Titelabbildung sowie persönlichen Kontaktdaten
2) Ausformulierte Kurzdarstellung des Themas / der Fragestellung sowie der beabsichtigten Arbeitsschritte (1-2 Seiten Text)
3) Visuelle Orientierungsunterlagen (Fotos, Pläne, Karten)
4) Vorläufige Gliederung (bei schriftlichen Arbeiten) oder vorläufiger Arbeitsplan (bei Projekten)
5) Vorläufige Literaturliste bzw. Quellenverzeichnis
6) Auflistung der am Lehrstuhl bereits belegten Lehrveranstaltungen

Seminar Bachelor Architektur/Master Architektur und Städtebau
Begleitmodul zur Bachelor- / Masterarbeit
Erster Termin: 06. April 2022, 10 Uhr, am Lehrstuhl
weitere Termine nach vorheriger Absprache
Prof. Dr. Markus Jager